Als ich vor mehr als einem Jahr meine ersten Gehversuche mit meinem Blog unternommen habe, habe ich rasch gemerkt, dass es in der Buchbloggerwelt mehr als nur Rezensionen gibt. Regelmäßig tauchten da Monatsstatistiken auf, wurden Neuzugänge vorgestellt und Cover verglichen. Das war zwar alles nicht so meins, aber grundsätzlich leicht zu verstehen. Aber was sind diese ominösen Challenges, die immer wieder irgendwo in einem Halbsatz erwähnt wurden?
Zum Glück gab es da Real Booklover. Hier habe ich als Blogger-Neuling zum ersten Mal begriffen, was eine
Challenge ist und vor allem was es da so gibt, denn Svenja beteiligt
sich an (für mich) unglaublich vielen Challenges. Und nachdem ich diesem bunten Treiben eine Zeitlang skeptisch zugeschaut hatte, packte mich die Neugier, ich wollte es auch versuchen.
Also habe ich mich kurzentschlossen bei Sandras und Charlies Re-Read-Challenge
angemeldet. Das schien mir der perfekte Einstieg in das fremde Phänomen
Challenge zu sein, denn Bücher, die ich wirklich mag, habe ich schon
immer mehrmals gelesen. Neun Bücher in neun Monaten nochmals zu lesen
und zu rezensieren, das klang ganz einfach. Darunter mussten ein Einzelband, die ersten zwei Teile einer Reihe, eine alte Enttäuschung und ein Kinderbuch sein, was auch nicht schwierig sein sollte. Mit Enthusiasmus und Vergnügen stellte ich meine neun Bücher zusammen.









