Bei dem schönen Wetter verbringen wir momentan fast den ganzen Tag draussen, so dass mir kaum Lesezeit bleibt, geschweige denn Gelegenheit, das Gelesene in eine Rezension zu verdichten und daraus einen lesenswerten Post zu schreiben. Aus diesem Grund schliesse ich den Blog für die nächsten Wochen, denn in dem bisschen Zeit, das ich zuhause für mich habe, möchte ich lesen, weil es mir Spass macht, nicht weil ich endlich was für den Blog schreiben müsste. Bis irgendwann im Frühherbst dann wieder...
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Dienstag, 17. Juli 2018
Sonntag, 16. Juli 2017
Sommerpause
In den nächsten Wochen wird es ruhig hier auf dem Blog. Ich mache Ferien und bin während dieser Zeit nicht oder nur kurzfristig online. Bis bald im August...
Sonntag, 22. Januar 2017
Barack Obama: Lesen zur Stressbewältigung
Vor ein paar Tagen wurde ich auf einen Artikel aufmerksam,
der zeigt, wie sehr Lektüre helfen können, zur Ruhe zu kommen, die Gedanken zu
sortieren und sich eine eigene Meinung zu ganz unterschiedlichen Themen zu
bilden. Barack Obama sprach mit einer Reporterin der NY Times darüber, wie sehr
ihn Bücher geprägt haben und wie wichtig sie für ihn waren, um sich in der
turbulenten Zeit als Präsident wieder zu erden und die Welt aus anderen
Perspektiven zu betrachten. Ich war erstaunt, wie viel Zeit Obama sich offenbar
für das Lesen nahm, obwohl sein Amt ihm ja gewiss nicht allzu viel Freizeit
gelassen hat. Wenn ich daran denke, wie ich mit Kleinkind und Baby zuhause um
jede Viertelstunde Lesezeit kämpfen muss, finde ich das echt bewundernswert!
Den ganzen Artikel findet ihr hier: klick!
Dienstag, 4. Oktober 2016
Sonntag, 19. Juni 2016
Zu wenig professionell?
Immer wieder mal bekomme ich Anregungen von Verlagen, wie ich meinen Blog professionalisieren könnte, Einladungen zu passenden Workshops und Vorträgen etc. Das klingt zuerst ja ganz gut, hat aber bei genauerem Nachdenken so einige Haken. Was sich die Verlage unter Professionalisierung vorstellen, ist nämlich nicht wirklich das, was mir selber vorschwebt. Meist bedeutet das, den Blog für "eine längerfristige gute Zusammenarbeit" anzupassen oder aufzurüsten, was den Verlagen nützt, von meiner Seite aber vor allem mit deutlich größerem Aufwand verbunden wäre.
Da wäre als erstes die Reichweite. Klar, jeder hätte gerne viele Leser, aber leider fliegen die einem nicht einfach zu. Möglichkeiten, die eigene Reichweite zu erhöhen, gibt es zwar viele, aber ohne beträchtlichen Aufwand geht das nicht. Auch im Hinblick auf Layout etc. ist mein Blog nicht wirklich das, was ich unter "professionell" verstehe, aber es entspricht dem, was ich mit meinen Kenntnissen und meinem Zeitbudget ohne Probleme selber machen kann. Solange mein Blog nur eines meiner Hobbies ist, bin ich nicht bereit, da deutlich mehr Zeit oder Geld zu investieren.
Sonntag, 22. Mai 2016
Sonntag, 15. Mai 2016
Von spannenden Vorträgen, Langweilern und Sphärenmusik
Bettina von der ABS-Lese-Ecke will im Rahmen ihrer Blogparade wissen: Was haltet ihr von Autorenlesungen? Hmm, gar nicht so einfach, denn ich habe da schon so viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht, dass es schwer ist, zu einem abschließenden Urteil zu kommen.
Eigentlich mag ich Lesungen gerne, weil
ich so oft Bücher kennenlerne, die ich sonst nie zur Hand genommen hätte. Da
mir Fan-Schwärmereien fremd sind, ignoriere ich Lesungen bekannter Autoren fast
immer. Ich mag mich nicht schon Wochen vorher um Tickets bemühen, mit hunderten
anderen Menschen in einen Saal quetschen und zum Schluss noch stundenlang zum
Signieren Schlange stehen. Aber gerade bei kleineren Veranstaltungsorten wie
Literaturcafés oder lokale Bibliotheken trifft man ja nicht die Superstars der
Szene, sondern meist unbekannte Autoren, von deren Büchern ich noch nie zuvor
gehört habe. Das ist einerseits super, weil ich so nicht nur meinen Horizont
erweitern kann, sondern auch in Bücher reinhören und einen vertieften Eindruck
von Inhalt und Stil gewinnen kann, bevor ich mich für oder gegen einen
Bücherkauf entscheide
Allerdings birgt die Tatsache, dass man
auf kleineren Lesungen fast nur unbekannte Autoren trifft, auch ein gewisses
Risiko. Ich habe schon sehr spannende Vorträge erlebt, bei denen das Publikum richtig
in die Geschichte eintauchen konnte. Aber allzu oft habe ich auch das Gegenteil
erfahren, denn längst nicht jeder, der schreiben kann, kann auch vernünftig
vorlesen. Manchmal hatte ich wirklich den Eindruck, als würden die Autoren
Lesungen nur abhalten, weil ihr Verlag drauf besteht, und als sei ihnen
gleichgültig, wie diese Pflichtveranstaltungen beim Publikum ankommen. Die
einen leiern ihren Text in eintönigstem Tonfall herunter, als seien sie
überhaupt nicht daran interessiert, was drin steht. Andere rasen stakkatohaft
durch die Seiten, weil sie nervös sind und das Ganze möglichst schnell hinter
sich haben wollen. Die schlimmste Lesung, die ich erlebt habe, war allerdings
ein Versuch, die dröge Sprechweise des Autors durch Live-Musik zu beleben. Dummerweise
passten die ausgewählten Stücke so gar nicht zum Inhalt. Die Geschichte war ein
Krimi, und kaum hatte man sich trotz der uninspirierten Vortragsweise halbwegs
in die Geschichte reinfinden können, kam wieder eine Pause mit esoterisch
angehauchter Sphärenmusik, die jegliche Spannung sofort wieder zunichte machte.
In der Pause bin ich geflüchtet, zusammen mit einem großen Teil des
Publikums...
Fazit: Autorenlesungen können eine
tolle Gelegenheit sein, neue Bücher und ihre Schöpfer kennenzulernen. Allerdings
wäre es hilfreich, wenn die Autoren die Grenzen ihrer Fähigkeiten realistisch
einschätzen würden, denn nicht jeder, der schreiben kann, kann auch mitreißend lesen.
In diesem Fall sollte man sich entweder einen Sprecher suchen, oder sich mal
vertieft mit der Materie befassen, denn auch Vortragen kann man lernen.
Samstag, 23. April 2016
Grammatikregeln als Mittel der Diskriminierung?
Über Facebook bin ich gestern auf ein Video gestoßen, dass
mich im ersten Moment an einen verspäteten Aprilscherz glauben ließ. Leider
meint Mona Chalabi, Data Editor beim Guardian,
jedes Wort davon ernst, wenn sie sich über "Grammar Snobs" und deren
Neigung, andere zu korrigieren, auslässt. Ihre Schmährede gipfelt in der
Aussage:
“The people pointing out the mistakes are more likely to be older, wealthier, whiter, or just plain academic than the people they’re treating with condescension. All too often, it’s a way to silence people and that’s particularly offensive when it’s someone who might already be struggling to speak up.”
Im Klartext sagt sie also: Statt andere
zu korrigieren, sollten die Grammatik-Besserwisser den Mund halten und zuhören,
weil alles andere diskriminierend sei.
Samstag, 19. März 2016
Der ungewöhnlichste Buchtitel 2015
An der Buchmesse werden ja immer jede Menge Preise verliehen, von denen mich die meisten nicht wirklich interessieren. Aber auf einen Preis bin ich jedes Mal gespannt: den ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres. Gewonnen haben heute die Poetry Slammer Patrick Salmen und Quichotte mit "Aufgeben ist keine Lösung. Außer bei Paketen" (Lektora-Verlag). Die beiden kamen übrigens schon vor zwei Jahren, als der Preis zum ersten Mal vergeben wurde, auf den dritten Platz mit "Du kannst alles schaffen, wovon du träumst. Es sei denn, es ist zu schwierig". Sieger wurde damals "Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals" (Volker Strübing / Voland & Quist), letztes Jahr hat "Wir sind glücklich, unsere Mundwinkel zeigen in die Sternennacht wie
bei Angela Merkel, wenn sie einen Handstand macht" (Thomas Spitzer,
periplaneta Verlag) gewonnen. Auffallend dabei ist, dass alle Gewinner Poetry Slammer sind und ihre Siegerbücher jeweils bei kleinen Indie-Verlagen erschienen sind.
Dieses Jahr auf die Short-List geschafft haben es noch folgende Titel:
- "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" (Bradley Somer / DuMont Buchverlag)
- "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" (Frank Witzel / Matthes & Seitz Berlin)
- "Die total irre Geschichte mit der Gitarre meines Vaters und allem, was danach kam - obwohl sie mir keiner auch nur ansatzweise glauben wird" (Jordan Sonnenblick / Carlsen Verlag)
- "Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe" (Alain Monnier / Arche Literatur Verlag)
- "Eine Rolle Klopapier hat 200 Blatt. Warum ist keins mehr da, wenn man es am dringendsten braucht? Das Leben in Textaufgaben" (Raymund Krauleidis / Goldmann Verlag)
- "Einhörner sind Arschlöcher: Schockierende Wahrheiten zum Ausmalen" (Theo Nicole Lorenz / mvg Verlag)
- "Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst" (Ralf Heimann, Jörg Homering-Elsner / Heyne Verlag)
- "Warum ich lieber mit einem Bauarbeiter in der Badewanne liegen würde als mit einer Jura-Studentin" (Nils Frenzel / periplaneta Verlag und Mediengruppe)
Mittwoch, 10. Februar 2016
E-Books sind keine Kulturgüter?
Mit Befremden habe ich soeben eine Meldung über das neuste Urteil des Bundesfinanzhofs zu E-Books zur Kenntnis genommen. Im Gerichtsfall geht es darum, dass für E-Books weiterhin der erhöhte Mehrwertsteuersatz von 19% gilt, während er für Bücher in gedruckter Form nur 7% beträgt. Die Details (Abrechnung der Nutzungsrechte für Bibliotheken) sind hier belanglos, aufgefallen ist mir aber folgender Satz aus der Urteilsbegründung: "... "Bücher" setzt einen physischen Träger voraus, auf dem das Buch materialisiert ist..." Digitale Medien sind also keine Bücher, weil es keinen eindeutigen Träger gibt. Da der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% aber gezielt für die Förderung von Kulturgut eingerichtet wurde, heißt das also im Umkehrschluss, dass E-Books nicht nur keine Bücher, sondern auch keine Kulturgüter sind?! He Leute, kommt endlich im 21. Jahrhundert an! Ja, die bürokratischen Mühlen mahlen langsam, aber sooo neu sind E-Books nun auch nicht mehr...
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Merry Christmas!
Ich
wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr. Über die Feiertage möchte ich mich um meine Lieben kümmern und ansonsten ausspannen, deshalb gibt es hier auf dem Blog bis anfangs Januar eine Pause.
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Bücher-Domino VII
An der diesjährigen Buchmesse wurde der neue Weltrekord im Bücher-Domino aufgestellt: 10'200 Bücher!
Donnerstag, 27. August 2015
Weg damit!
Heute mal etwas, das nichts mit Büchern zu tun hat. Nervt euch dieser doofe graue Balken auf den Blogspot-Blogs auch schon seit Tagen? Egal wie oft man ihn wegklickt, er taucht immer wieder auf:
Auf meinem Blog sollte er nun wegbleiben. Wer ihn auch entfernen will (sofern man die Voraussetzungen erfüllt): Sandra von Pusteblume erklärt hier, wie das geht. Danke Sandra!
Sonntag, 9. August 2015
Bücher-Domino VI
Weil ich einfach gerne zusehe (und froh bin, dass danach andere aufräumen müssen!):
(wirklich los geht's ab 3:50)
Dienstag, 30. Juni 2015
The Joy of Books
Zwischendurch mal nichts zum lesen, aber trotzdem was fürs Auge.
The Joy of Books -
Das geheime Leben einer Buchhandlung:
Ich liebe dieses Video!
Samstag, 16. Mai 2015
Eine wunderschöne Liebeserklärung an Bücher
Zugegeben, optisch macht das Video nicht viel her.
Aber mann kann auch einfach die Augen schließen und zuhören, es lohnt sich:
Sonntag, 5. April 2015
Samstag, 21. Februar 2015
Böses Amazon? Nicht immer...
Heute nur mal kurz ein Verweis auf einen sehr lesenswerten Artikel, der treffend erklärt, warum Amazon für kleinere Verlage eher eine Geschäftsgarantie als eine Bedrohung ist: klick.
Ich kenne diese Argumente sowohl von anderen Kleinverlagen als auch von Kundenseite. Warum sollte man noch in einer Buchhandlung einkaufen, wenn es vor Ort nur die üblichen Bestseller gibt und die interessanten Bücher erst bestellt werden müssen? Als Kunde läuft man dann nämlich einmal mehr in die Buchhandlung, um die bestellte Ware abzuholen, direkt bei Amazon bestellen und liefern lassen ist bequemer. Versteht mich nicht falsch, ich mag kleine unabhängige Buchläden sehr, aber manchmal wünsche ich mir etwas weniger Jammern und etwas mehr Engagement, damit die Buchbranche weiterhin so vielfältig bleibt.
Dienstag, 23. Dezember 2014
Merry Christmas!
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und erholsame Feiertage. Da ich mich über die Feiertage um meine Lieben kümmern und ansonsten ausspannen will, herrscht hier auf dem Blog bis anfangs Januar Sendepause.
Sonntag, 30. November 2014
Alle Jahre wieder: Blogger-Adventskalender 2014
Auch dieses Jahr bin ich wieder beim Blogger-Adventskalender der lieben Tintenelfe dabei. Ab morgen geht im Tintenhain wieder täglich ein neues Türchen auf. 24 Blogs bieten euch weihnachtliche Beiträge aller Art: Verlosungen, Rezensionen zu weihnächtlichen Büchern, Rezepte und vieles mehr. Schaut vorbei:
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