Google+ Julias Buchblog: Problem „schlechte Rezensionen"

Sonntag, 4. Mai 2014

Problem „schlechte Rezensionen"

Immer wieder geschieht es, dass ich nach schlechten Rezensionen empörte Reaktionen der Autoren mit teils sehr unfreundlichen Formulierungen in meiner Mailbox finde. Auch auf Blogs oder in Literaturforen sehe ich öfters Aufrufe, doch bitte auf allzu harsche Kritiken zu verzichten (u.a. hier). Die Argumente sind dabei immer dieselben: bei etablierten Autoren sei das ja nicht schlimm, aber mit einer schlechten Rezension würde man gerade neuen Autoren massiv schaden und so eine hoffnungsvolle Schriftsteller-Karriere im Keim ersticken. Wenn ein Buch nicht gefallen hat, solle man deshalb doch einfach auf eine Rezi verzichten. Abgesehen davon, dass ich Kommentare oder Mails mit Beschimpfungen grundsätzlich lösche und ansonsten ignoriere, weil ich für einen Dialog ein Minimum an Kinderstube voraussetze, finde ich die Denkweise, die hinter dieser Argumentation steckt, grundsätzlich problematisch.

Erst einmal: ja, ich bewerte ab und zu Bücher mit nur 2 oder 3 Sternen und vergebe eher selten 5 Sterne, denn als langjährige Leserin sind mit der Erfahrung auch meine Ansprüche an ein gutes Buch gestiegen und die Bestnote sollte meiner Ansicht nach auch nur für die besten Bücher reserviert sein. Das steht allerdings alles für jeden interessierten Blogleser gut sichtbar auf meiner Bewertungsseite und auch aus den bisherigen Rezis sind meine Qualitätsansprüche zu erkennen. Wenn mir also jemand ein Rezensionsexemplar anbietet, sollte er im Voraus realisiert haben, worauf er sich einlässt. Und übrigens: da meine Bewertungen von 0 bis 5 Sterne gehen, sind 3 Sterne nicht schlecht, sondern Durchschnitt!

Ich verstehe, dass gerade für Neuautoren eine schlechte Rezension frustrierend ist und als potenzieller „Karrierekiller“ gesehen wird. Allerdings schreibe ich meine Rezis nicht, um Autoren zu fördern, sondern als Konsumentin, die anderen potenziellen Käufern eine Orientierung im Meer der erhältlichen Büchern bieten möchte, und deshalb gehört es für mich dazu, auch mal von einem Buch abzuraten. Bei einem schlechten Buch einfach auf die Rezi zu verzichten, um dem Autor nicht zu schaden, ist aus dieser Sicht ziemlich unsinnig. Denn was würden die Rezensionen nützen, wenn alle Bücher nur noch vier und fünf Sterne bekommen würden? Dann könnte höchstens noch die Anzahl der Rezis etwas über die Qualität aussagen – die kann man aber mit relativ einfachen PR-Maßnahmen steuern und würde damit nur anzeigen, wieviel Geld und Energie in die Vermarktung eines Buches gesteckt wurde.

Ein weiterer häufiger Kritikpunkt ist, dass eine Rezension doch bitteschön nur den Inhalt bewerten solle, für ein schlechtes Lektorat oder ein hässliches Cover könne der Autor ja nichts. Stimmt (zumindest fast, denn kein Autor ist gezwungen, bei einem unfähigen Verlag zu unterschreiben) – aber ich bewerte ja nicht den Autor, sondern das Gesamtprodukt „Buch“, und da gehören Lektorat, Layout, Cover, Titel, Klappentext etc. eben auch dazu. Klar sollte ein unpassendes Cover nie der alleinige Grund sein, ein ansonsten gutes Buch schlecht zu bewerten, und es ist selbstverständlich, dass ich meine Kritik auch in diesen Punkten entsprechend sachlich belege. Aber da ich mit meinem Buchkauf nicht nur den Autor, sondern auch den Verlag bezahle, sind für mich ein irreführender Klappentext oder ein mangelhaftes Lektorat durchaus Gründe, dem Buch bei der Bewertung Punkte abzuziehen, weil da die Leistung des Verlags meinem Anspruch nicht gerecht wurde.

Aus diesen Gründen werde ich auch weiterhin (fast) jedes Buch, das ich gelesen habe, hier auf dem Blog rezensieren. Und wenn es einen mittelmäßigen oder schlechten Eindruck hinterlassen hat, werde ich das auch in Zukunft unverblümt so schreiben, ohne Rücksicht auf Wünsche des Autors. Wer ein Buch veröffentlicht, muss sich den Erwartungen der Konsumenten und gegebenenfalls deren Kritik stellen können. Und ja, der Konkurrenzkampf ist hart, „Welpenschutz“ gibt es da nicht, aber bei knapp 100'000 Neuerscheinungen pro Jahr auf dem deutschsprachigen Markt kann man sich das ja denken...

Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen mit Autoren gemacht? Und was haltet ihr allgemein von schlechten Rezensionen?

Kommentare:

  1. Hallo :)
    Da ich noch ganz neu in der BloggerWelt bin kenne ich das Problem nicht. Aber ich finde du hast völlig recht. Es geht darum seine Meinung zu schreiben, und nicht darum jemanden Honig ums Maul zu schmieren.
    LG Mia

    P.S. toller Blog, mach weiter so und lass dir da von niemanden rein reden :)

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    1. Danke :D Ich habe fest vor, nichts weiter zu ändern, außer dass ich mir die Rezensionsexemplare etwas sorgfältiger aussuchen werde, nicht nur nach Inhalt, sondern eben auch nach menschlichem Eindruck des Autors.

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  2. Vielleicht könnte man dem Problem, dass der Autor für schlechte Verlagsarbeit (Klappentext, Cover etc.) nichts kann, bei der Bewertung dadurch entgegen wirken, in dem man den Inhalt davon trennt und vielleicht neben dem Inhalt auch die Gesamtaufmachung bewertet?
    Mich interessiert beispielsweise immer auch der Punkt, wie das Buch verarbeitet ist - ich bin auch schon an Taschenbücher geraten, die so schlecht geklebt waren, dass sie nach dem ersten Mal lesen fast auseinanderfielen....

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    1. Sowas habe ich zu Beginn mal versucht. Aber eine Rezension aufteilen nach Geschichte, Schreibstil, Cover etc. liegt mir nicht. Wenn es irgendwo Mängel gibt, erwähne ich das selbstverständlich, aber eine extra Bewertung finde ich irgendwie "unhandlich". Und mehr als einen Punkt Abzug habe ich noch keinem Buch für den Verlagspfusch gegeben, für ein schlechtes Endergebnis ist der Autor also mindestens ebenso verantwortlich...

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  3. Richtig böse Mails habe ich noch nicht bekommen. Allerdings irritierte Rückfragen, ob meiner Kritikpunkte, mit der Bitte diese an Textstellen zu belegen. Das habe ich noch nicht getan, aber ich habe nichts dagegen, das zu machen, wenn es dem Autor hilft.
    Ansonsten gebe ich dir in allen Punkten recht. Sicherlich sind Autoren auch Künstler und damit eher empfindlich was Kritik anbelangt, aber entweder geben sie dir das Buch und bekommen somit eine Rezension, ob gut oder schlecht, oder sie geben es dir nicht. Und jeder Karrierestart ist sehr holprig und steinig, das sollten sie wissen. Ich finde, du machst es ganz richtig so. Deine Rezensionen sind ja immer gut begründet und nachvollziehbar geschrieben.

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    1. Ja derartige Rückfragen hatte ich auch schon, und meistens ist das auch völlig legitim. Beispielsweise der Indie-Autor, der extra aus eigener Tasche ein Lektorat bezahlt hat und sich dann gewundert hat, dass ich die vielen Schreibfehler bemängle. Aber nachdem ich ihm auf den ersten 6 Seiten mehr als 10 Fehler zeigen konnte, hat er das auch verstanden...

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  4. Hallo :)

    ich finde, dass du das genau richtig machst. Was bringt es uns Lesern, wenn du jedes rezensierte Buch mit Höchstwertung bewerten würdest? Natürlich beeinflusst das unsere Kaufentscheidung, allerdings ist dies ja wie mit allen Produkten. Man kann nicht erwarten aus Rücksicht oder Sonstiges, eine gute Bewertung für sein Buch zu bekommen, wenn es einfach schlecht bzw. durchschnittlich ist!

    Ich habe früher über Produkttests berichtet und musste auch in diesem Segment feststellen, dass auch große namenhafte Hersteller auf meine schlechten Berichte reagiert haben. Diese suchten dann aber aktiv das Gespräch, um ihr Produkt zu verbessern. Ich denke, dass viele Autoren einfach nicht die Art von Professionalität besitzen...

    Sehr interessantes Thema!
    Liebste Grüße,
    Deborah

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  5. Also bisher hat sich noch niemand beschwert, weil ich sein/ihr buch schlecht benotet habe. Habe bisher nur 2 positive reaktionen bekommen. Einmal von einer reinen E-Book-Autorin, die sich dafür bedankt hat, das ich ihr Buch gelesen und rezisiert habe und sich gefreut hat, das es mir gefallen hat und einmal ein Autor eines Taschbuches, welches sich bedankt hat und meine rezi geteilt hatr.

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  6. Nicht jeder ist eben zum Erfolgsautoren geboren. Das Leben ist hart. Punkt. In jedem anderen Beruf wird man ja auch auf seine Fehler aufmerksam gemacht. Wenn ein Arzt seine Armbanduhr bei der OP im Patienten vergisst, sagt man auch nicht: "Ich halt jetzt den Mund, sonst ist seine Karriere zerstört."
    Und wenn die Rezension sachlich und angemessen kritisiert und eben zu dem Ergebnis kommt, dass das Buch nicht gut ist, kann die Karriere ja auch nicht sooo "hoffnungsvoll" sein.
    Aber das ist eben die Generation, die als Kinder beim Fußballturnier einen Pokal dafür bekommen hat, dass sie teilgenommen haben.
    Mach so weiter wie bisher. :)

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  7. Ich finde es enorm wichtig, dass man seine wirkliche Meinung zu einem Buch schreibt und nicht eine solche, die vom Autor wohl erwartet wird. Irgendwo habe ich sogar mal gelesen, dass Autoren Blogger für gute Rezis bezahlen wollen. -.- Das finde ich absolut nicht okay, schließlich geht es ja darum ein Buch richtig zu bewerten, um andere Leser davon abraten zu können, oder es anderen Lesern ans Herz legen zu können.
    Was ich auch nicht verstehe ist, dass sich manche über drei Sterne aufregen. Da ist doch nichts Schlimmes dran?! Ein Buch, welches okay ist. So interpretiere ich eine drei Sterne Wertung.
    Ein sehr interessantes Thema, über das ich mich ewig auslassen könnte. ;)
    GLG
    Kitty ♥

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  8. Also ich kann mich hier nur allen Kommentaren anschließen, was wäre der Sinn von Buchblogs, wenn man immer nur gute Bewertungen gibt. Am Ende wäre es ja dann doch so, dass keiner mehr die anderen Bücher kaufen will, weil keine Bewertung wird eben mit einer schlechten dann eher gleichgesetzt. Außerdem muss ich ja ehrlich sein, bei der Summe an Bücher, die jedes Jahr veröffentlicht werden, bin ich doch froh, wenn ich mein Geld nicht für großen Schund ausgebe. Und davon gibt es leider viel zu viel und ich habe schon so oft bei den schrecklichsten Büchern tolle Kritiken gelesen und frage mich warum. Sicherlich sind Geschmäcker da auch verschieden, aber bei den Buchbloggern meines Vertrauens möchte ich auch die ehrlichsten Rezensionen lesen. :)

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  9. Ich hatte das Problem noch nie... Ich hatte zwei Bücher bisher (Fortsetzungsbände), die mir nicht so gelegen sind. Da hat die Autorin aber sachlich reagiert und meine Argumente entgegengenommen, einige sogar für eine Neuauflage genutzt... Ich habe halt nicht diese Sterne, die als Bewertung dienen.. das ist der Vorteil vielleicht... und ich argumentiere sachlich zu jeder Kritik..

    Ich muss allerdings sagen, dass ich noch relativ neu bin und bisher viele Bücher, die ich selber gekauft habe, rezensiert habe und deswegen da meist meinen Geschmack getroffen habe.. Ich bin froh, deinen Beitrag gelesen zu haben, um zu wissen, wie man im Ernstfall reagieren soll, ohne sich gleich schlecht zu fühlen, denn Ehrlichkeit ist mir am Wichtigsten, da ich auch Blogs lese, bevor ich ein Buch kaufe!

    Danke und lieber Gruss

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  10. Ich finde deine Kritiken eigentlich immer sehr sachlich, ausführlich und fundiert.

    Was mir an mir selbst auffällt: Ich rezensiere Bücher, die mir gut gefallen haben, oftmals viel kürzer als Bücher, die mir nicht gefallen haben. Weil ich bei für mich guten Büchern den Leser möglichst anteasern will, das auch zu lesen und darum wenig verraten will während ich bei schlecht empfundenen Büchern dazu neige, ausführlich zu begründen wieso weshalb warum und zwar keine Seitenzahlen, aber doch konkrete Kritikpunkte zu nennen. Und ungefähr dazuzuschreiben, wo genau im Buch die stehen.
    Da ich selbst schreibe, weiß ich, dass Verrisse hart sein können. Aber wenn ich mich der Öffentlichkeit stelle, dann weiß ich auch, dass nicht allen mein Buch gefallen kann. Egal wie gut es ist, wie viel Mühe drinsteckt - es wird dennoch immer Leute geben, die es einfach abgrundtief scheußlich finden und die ich niemals erreichen kann.
    Man muss als Autor wissen, dass die Welt hart und die Geschmäcke verschieden sind. Und damit zu leben wissen.

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  11. So, nun meldet sich auch einmal ein Autor zu Wort:

    Also, ich selbst schreibe keine Verrisse, 1.) Weil ich als Autor weiß, wie sehr man hinter seinem Buch stehen kann (und auch sollte (so man das Schreiben denn seriös angegangen ist)). Und ich 2.) keine Bücher zu ende lese, die mir nicht gefallen. Aber ich würde auch nie auf die Idee kommen, Gefääligkeitsrezensionen zu schreiben. Wenn ich einem Buch 4 o. 5 Sterne gebe, dann sind dies durchaus ehrliche 4 o. 5 Sterne.

    Bei euch Rezensenten sieht das Ganze natürlich wieder ganz anders aus. Hier sind ehrliche Meinungen gefragt, auch bei nichtgefallen. Schlechte Bücher gibt es schließlich genug und es werden irgendwie immer mehr. Sogar unter den Bestsellern. Und irgendwie muß man sich doch in diesem Bücherdschungel noch zurechtfinden können. Gut, dieses Problem habe ich inzwischen nicht mehr, da ich oft auf Lesungen gehe und von daher sehr viele gute Autorenkollegen kennengelernt habe. Aber bevor dem so war, stolperte ich relativ orientierungslos durch den Büchermarkt, bei dem - meiner Meinung nach - die Qualität der Bücher insgesamt stark nachgelassen hat und das Buch scheinbar immer mehr zu einem auf Zielgruppe geschriebenes Massen- und Wegwerfprodukt geworden ist. (Leider!)

    Von daher muß es Rezensenten geben, die sich trauen die Spreu vom Weizen zu trennen. Als Autor, der mit viel Liebe und Herzblut schreibt, will man doch ein Barometer haben, das bewertet, ob denn all die Gedanken aufgegangen sind, die man sich beim Schreiben gemacht hat. Deshalb ist meiner Meinung nach eine Ernstgemeinte 3 Sterne Rezension, die sich wirklich mit dem Werk auseinandersetzt, mehr wert, als eine einfach so runtergeschriebene 5-Sterne-Rezension alla: "Tolles Buch!"

    Und was Cover, Klappentext und Lektorat angeht, so war - zumindest ich - für alles mitverantwortlich. Und habe auch zu allem mein O.K. gegeben. Selbst das neue Innendesign - der nun bald erscheinenen Verlagsausgabe - das nun Schmuckränder, und ähnliches erhalten hat, habe ich selbst gelayoutet. Aber ich bin ja auch nicht bei einem "normalen" Verlag gelandet, sondern bei einem, der die Autoren miteinbezieht. Davor war ich Selfpublisher und mußte selbstverantwortlich für Lektorat und Coverzeichnung sorgen. Von daher kann - zumindest ich - mich bei solchen Sachen schlecht rausreden.

    Von daher laß dich ja nicht beirren und schreibe bitte weiter ehrliche Rezensionen.

    LG,
    Bernd

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  12. Hey!
    Ich bin grad echt geschockt davon, dass du solches Feedback von Autoren etc. bekommst, wenn du Büchern keine Topwertungen gibst. Letztendlich weist du doch in deinen Rezis auf Schwachstellen hin und begründest deine Bewertung. Auf der anderen Seite werden doch auch positive Aspekte hervorgehoben. Für seine Bewertung muss man eben all diese Eindrücke gegeneinander abwägen. Ich finde deine Argumente sprechen für sich! Ich selbst hatte noch nie eine derartige Rückmeldung!


    LG
    Anja
    Ich kann mich Bernd (über mir) nur anschließen. Du machst das genau richtig, weiter so! =)

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  13. Herzlichen Dank für all euren Zuspruch! Ich habe nicht vor, an meiner Rezensionspraxis viel zu ändern. Allerdings werde ich in Zukunft meine Rezensionsexemplare etwas vorsichtiger aussuchen, nicht nur nach Inhalt, sondern eben auch nach dem Risiko, auf nervige Autoren zu treffen. Und so leid mir das tut, das werden wohl vor allem Indie-Autoren zu lspüren bekommen, denn Verlage reagieren halt deutlich professioneller auf Kritik...

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  14. Ich würde total gerne Zeitsplitter noch lesen!! Wäre also toll, wenn du es mir zuschicken kannst.
    Liebe Grüße
    Melissa

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  15. Ich rezensieren nicht so oft Bücher, aber wenn dann auch ehrlich. Aber beschwert hat sich da noch niemand :) Ich finde, du hast total recht und Rezensionen machen ja wirklich null Sinn, wenn man nur gutes schreiben darf.. Einfach weiter ignorieren ;)

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  16. Ich muss sagen, dass ich mich da nur voll und ganz anschließen kann! Ich habe auch schon zwei Mal eine nicht so nette Rückmeldung erhalten. Es waren zwei Bücher, von zwei verschiedenen Autorinnen. Das eine hat 2/5, das andere 3/5 Sternen erhalten. Ich habe dies auch ganz genau in meiner Rezension begründet, trotzdem bekam ich motzige Rückmeldungen und das eine oder andere, nicht sehr nette Wort. Sowas geht gar nicht. Seitdem nehme ich auch kaum noch Reziexemplare direkt von Autoren an.
    Schönen Text hast du darüber geschrieben! :)

    Alles Liebe,
    Nicki

    http://nickisbuecherwelt.blogspot.de

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  17. Ich kenne das nur von Autoren, die sich in entsprechenden Foren bitterböse über "schlechte" Rezensionen beklagen, sich die Augen ausheulen und sich dann von anderen Autoren auf die Schulter klopfen lassen. Letztendlich sind Rezensionen immer subjektiv, und solange sie gut belegt sind, finde ich sie gar nicht schlimm. Hab selbst schon ein oder zwei Rezensionen bekommen, mit denen ich nicht glücklich war, aber ich kann mich ja nicht darüber beschweren, dass Leute einen eigenen Geschmack haben. Wegen solcher Lappalien zu schimpfen und zu drohen ist wirklich kindisch. Eigentlich sollte man solche Reaktionen in einem eigenen Blog sammeln, das wäre lustig. ^^

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    1. Lustig schon, nur leider nicht legal, da man damit den Persönlichkeitsschutz des Verfassers verletzen würde. Aber ein-zweimal war ich schon sehr in Versuchung!

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  18. Schade, denn solche Leute zeigen nicht gerade Grösse, wenn sie mit Kritik so schlecht umgehen können!

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