Google+ Julias Buchblog: Leseticks-TAG Teil I

Samstag, 13. Juli 2013

Leseticks-TAG Teil I

Irgendwann in diesem Frühling geisterte der Leseticks-TAG durch die Bloggerwelt und obwohl ich normalerweise TAGs nicht mag, fand ich den interessant. Ich habe also begonnen, die Fragen zu beantworten – und dann ist mir was dazwischen gekommen und ich habe den TAG vergessen! Da ich in nächster Zeit viel zu tun habe und deshalb wohl wenig zum Bloggen komme, habe ich meine Blog-To-Do-Liste wieder einmal durchgeschaut und dabei den halbfertigen TAG wieder gefunden. Ich habe zwar keine Ahnung mehr, von wo ich ihn herhabe (habe ihn bei BookThief und Pusteblume gesehen, aber wohl auch sonst noch), bringe ihn nun also trotzdem, obwohl er schon ein paar Wochen alt ist:


Wie lange kannst du lesen, ohne dass dir langweilig wird? Und wenn, was tust du dagegen?
Vier-fünf Tage? Nein, im Ernst, am Stück kann ich solange lesen, bis ich Hunger bekomme oder mir die Augen zufallen. Nach drei-vier Stunden brauchen die Augen ein wenig Pause. Aber wenn das Buch spannend ist, kann ich es gut am Stück durchlesen, langweilig wird mir dabei nicht so schnell.

Wo liest du am liebsten? Hast du einen festen Platz? Hat die Umgebung bei dir Einfluss darauf, welches “Lesegefühl” du hast?
Grundsätzlich kann ich fast überall lesen, aber im Lesesessel oder im Bett ist es schon am bequemsten.

Kannst du in Autos oder Bussen lesen?
Solange es nicht gerade in Serpentinen eine Passstraße hinauf oder hinunter geht, ist das kein Problem.

Gibt es bei dir Leseflauten, und wenn ja, was tust du, um sie zu beenden?
Phasen, in denen ich nicht lese, gibt es nur ganz selten. Öfters beschränkt sich die Leseunlust auf bestimmte Bücher oder Genres.

Kannst/Magst du Bücher noch mal lesen?
Wenn das Buch gut ist, auf jeden Fall. Meine Lieblingsbücher lese ich immer wieder einmal, oft aber nicht ganz, sondern einfach der Stimmung entsprechend ein paar Kapitel. Ich weiß ja, wie die Geschichte ausgeht. ;)

Du liest ein Hardcover-Buch: Was machst du mit dem Umschlag? 
Ich nehme den Umschlag nach kurzer Zeit ab, er stört mich beim Lesen. Ich ziehe Hardcover ohne Schutzumschläge deutlich vor.

Lieber Hardcover oder lieber Taschenbuch?
Kommt sehr darauf an. Normalerweise lieber Hardcover, aber zum Mitnehmen sind Taschenbücher schon praktisch...

Kannst du während dem Lesen Musik hören/Fernsehen? Irgendwelche Besonderheiten dabei?
Wenn ich mich in ein Buch vertiefe, blende ich alles andere aus, da könnte man ringsum das Haus einreißen und ich würde wohl nichts bemerken. Deshalb höre ich nur selten Musik, weil ich mich dann wirklich darauf konzentrieren muss. Es ist mir schon ein paar Mal passiert, dass ich eine neue CD eingelegt habe und nach kurzer Zeit zu einem herumliegenden Buch gegriffen habe. Irgendwann war die CD dann zu Ende, aber außer ans erste Stück hatte ich keine Erinnerungen daran...

Heulst du bei traurigen/schönen Stellen und wenn ja, welche Bedeutung hat das Buch dann für dich?
Nur selten, was aber nicht heißt, dass mich ein Buch nicht trotzdem sehr berühren kann.

Stören dich Leserillen in Taschenbüchern oder Verschiebungen in Hardcover?
Kommt drauf an. Normale Gebrauchsspuren stören mich eigentlich nicht, aber ich mag es gar nicht, wenn ein Buch durch Unachtsamkeit gelitten hat.


So, die zweite Hälfte gibt es später, denn erstens mag ich so lange Fragerunden selbst nicht besonders, und zweitens habe ich (wie vorhin schon erwähnt) in nächster Zeit wenig Muße zum Bloggen, da finde ich es ganz praktisch, wenn ich schon etwas auf Vorrat habe ;)

Kommentare:

  1. Ich lese um ehrlich zu sein sogar seeeehr gerne solche Tag-Antworten - für mich ist es beispielsweise spannend, was andere Menschen zu etwas sagen.
    Faszinierend, wie verschieden wir viele Sachen sehen. Mein Leserekord am Stück sind 8 Stunden, dann wird das Buch aber auch rigoros den ganzen Tag mit mir herumgetragen.
    Und es gibt Bücher, die ich öfter als 10 mal gelesen habe.

    Bin mal auf den Resttag gespannt :)

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    1. Ja, einige wenige Bücher habe ich auch schon öfters als 10 mal gelesen. Mein Mann macht sich dann immer lustig über mich, weil ich sie schon fast auswendig kennen müsste. Aber ich lese sie ja nicht wegen der Spannung, sondern weil sie gut geschrieben sind, und das ändert sich auch nach Jahren nicht! Es fühlt sich dann irgendwie an, als würde man einen alten Freund aus Kindertagen wieder treffen...

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